Die Pekingenten Gang

Die Pekingenten Gang

Wenn Steffi 2 Enten aufnimmt, nehm ich 5 Entenküken…

Steffi hat meist gute Ideen – da mach ich mit!

Steffi hatte sich also durchgesetzt was das Entenpaar auf dem Kleintiermarkt betrifft, was Du hier nachlesen kannst.

Ok, Lisa und Kalli sahen ja wirklich recht arm aus und auch wenn uns durchaus bewusst war, dass wir nicht jeden Monat Tiere vom Kleintiermarkt befreien können, so war doch auch mein Enthusiasmus geweckt worden. Ein Kindheitstraum erreilte mich – Entenküken!

„Du Steffi… Sag mal, wenn wir jetzt schon 2 erwachsene Enten befreien, dann können wir doch eigentlich auch ein paar von den kleinen da befreien oder…?“ fragte ich vorsichtig.

„Wie meinst’n des jetzt…?“ bekamm ich vorischtig und skeptische zurück.
‚Jetzt bloß keinen Fehler machen und die Kükenfrage sicher nach Hause bringen‘ schoss es mir durch den Kopf.

„Na schau mal da…“ sagte ich und zeigte auf die gefühlten 100 Flauschbällchen in einem Käfig „und schau mal wie klein die sind…“ setzte ich nach…

Uih da schmolz jemand dahin… „Wie viele denn“ fragte Steffi nichts detso trotz, aber immer noch schmelzend.

3 oder so antworte ich nur um nach einer kurzen Rücksprache mit dem Verkäufer „Ok, dann nehmen wir 5!“ zu sagen.

Keine Sulmtaler, dafür mit 7 Enten

An dieser Stelle sei vielleicht kurz erwähnt, dass wir eigentlich wegen Sulmtalern (einer alten Hühnerrasse) auf dem Kleintiermarkt waren.
Es gab schlicht und einfach keine und da wir schon mal da waren, wollten wir uns „nur mal so“ umschauen.

Naja und dann kamm es einfach anders und zweitens anders als man denkt.

Nicht, dass Du uns jetzt für absolute Vollidioten hälst die sich erst Tiere anschaffen um dann zu überlegen wo sie überhaupt wohnen können – Stallmöglichkeiten gab und gibt es viele, Stroh und Heu war und ist ebenfalls vorhanden und kurzfristig Futter zu organisieren stellt am Land nun wirklich kein Problem da (Enten fressen aber mehr als man denkt…)
Dass wir früher oder später mit Enten leben würden war auf Grund „unseres“ Baches auch klar, nur dass es so schnell geht hatte keiner erwartet.

Freude und Trauer

Die Enten zogen also bei uns ein und durften nach 2 Wochen Innenhof auch endlich völlig frei Leben.

Nach weiteren 2 Wochen mit Nachhilfe (Christian+Wathose im Bach) kamen sie Abends auch alleine zum Hof zurück, nachdem sie ausgiebige Ausflüge im Bach gemacht hatten, was uns sehr freute!

Was uns sehr traurig machte – das klappte alles erst reibungslos, nachdem 1 der 5 Hübschen fehlte.

Steffi und ich suchten 3 Stunden bis in die Nacht hinein nach der vermissten Ente und kehrten leider erfolglos und sehr traurig zurück in die Edermühle.

Wir vermuten, dass ein Greifvogel o.ä. zugeschlagen hat, was bei einer wirklichen freien Haltung leider nicht immer zu verhindern ist.
Die anderen 4 Pekingenten leben allerdings glücklich und zufrieden bei uns in der Edermühle und lassen sich sogar streicheln.

Hier kannst du übrigens eine Patenschaft für „Die Gang“ übernehmen, oder sie hier mit einem individuellen Futtersack beglücken!

Die Patenschaft und der Futtersack sind allerdings nur möglich, weil Steffi ein Schlachtverbot über „Die Pekingenten Gang“ verhängt hat – unglaublich süß sind sie ja, das gebe ich zu, aber unerwartete Kosten sind es leider auch.

Nichts desto trotz – „Die Pekingenten Gang“ gehört jetzt auch zu den Pensionisten in der Edermühle.

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Volksbank Salzburg
Christian Polito
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